Normseitenrechner
Füge deinen Text unten ein. Die Zeichen werden live gezählt. Eine Normseite entspricht 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
Hinweis: Zählung erfolgt zu 100% lokal im Browser – keine Speicherung!
Optional: Text gratis prüfen lassen.
Du kannst deinen Text direkt als Anfrage mit dem Kommentar „Bitte Feedback geben“ senden. Dieses Feedback ist gratis und unverbindlich! Ich (Lorenz Schlösser) werde mich dann binnen 24 Stunden bei dir melden.
Gratis-Textprüfung: Ablauf
Bei einer Gratis-Textprüfung sendest du mir den aktuellen Bearbeitungsstand deiner Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit. Ich gebe dir dazu ein unverbindliches Feedback zu Aufbau und Inhalt – kostenlos!
Die Tiefe meiner Einarbeitung hängt von der Länge deines eingereichten Textes ab.
Du erhältst innerhalb von 24 Stunden eine E-Mail oder einen Anruf. Solltest du den Text im Word-Format gesendet haben, werde ich ggf. Änderungen-nachverfolgen sowie die Kommentarfunktion nutzen.
Im Wesentlichen sind folgende Optionen als Feedback denkbar:
- Dein Text ist in Ordnung.
- Der Inhalt ist in Ordnung, aber Rechtschreibung, Kommasetzung oder Grammatik sind überarbeitungsbedürftig.
- Die Struktur deines Textes ist zwar stimmig, aber Inhalte sind ausufernd oder doppelt.
- Inhalte passen nicht zur Fragestellung, insgesamt fehlt ein „roter Faden“.
Ein genaueres Feedback kann ich erst nach Durchsicht deines Textes geben.
Wichtige Tipps:
- Dein Text wird im Normseitenzähler (oben) ohne Formatierung übermittelt. Wenn keine Eile besteht, sende eine Anfrage über das Kontaktformular oder per E-Mail und füge deinen Text dem Anhang anbei.
- Solltest du komplexe Fragen haben, kannst du deinen Text auch in einem Gratis-Erstgespräch einblenden. Nutze dazu ebenfalls das Kontaktformular.
- Ein Lektorat oder Korrektorat bezieht sich immer auf einen „fertigen“ Text und beinhaltet keine persönliche Beratung. Fragen im Schreibprozess fallen unter „wissenschaftliche Beratung“.
Hilfreiche Artikel für dein Studium
- Die häufigsten Fehlerwörter in wissenschaftlichen Arbeiten findest du im Artikel Beliebteste Rechtschreibfehler und Fehlerwörter.
- Du startest gerade und bist dir unsicher? Lies den Beitrag Was du vor dem Verfassen deiner Arbeit wissen solltest.
- Basiswissen zum Zitieren gibt’s im Artikel Richtiges Zitieren.
- Tipps zum Aufbau deiner Arbeit erhältst du im Beitrag Aufbau einer empirischen Forschungsarbeit.
- Ein Beispiel zur qualitativen Inhaltsanalyse findest du hier: Qualitative Inhaltsanalyse am Beispiel Kanzlergespräch.
- Angst vor Statistik und Zahlen? – Hier erfährst du, was Datenlogik bedeutet und wie du Denkfehler vermeidest.
- Wie du methodisch vorgehst, erfährst du im Artikel Methodische Vorgehensweise.
- Qualitativ oder quantitativ? – Die Unterschiede erklärt dieser Beitrag: Quantitatives vs. qualitatives Vorgehen.
- Wie du eine Forschungsfrage entwickelst, liest du im Artikel Forschungsfrage entwickeln.
- Alles zu Abbildungen und Tabellen findest du im Beitrag Abbildungen und Tabellen in der Bachelorarbeit.
- Wie eine systematische Literaturrecherche funktioniert, erklärt dieser Artikel: Effektive Strategien und Tools.
- Sind deine Quellen veraltet? – Tipps gibt’s im Beitrag Professionalität und Nutzung neuer Quellen.
- Plagiatsverdacht? Hilfe findest du in diesen Artikeln: Plagiate erkennen und vermeiden sowie Absolutes No-Go: Hausarbeit mit KI schreiben.
- Wie KI-Scanner arbeiten, erfährst du im Artikel Funktionsweise von KI-Scannern.
- Deine Zeit drängt? – Infos findest du im Beitrag Zeitmanagement im Studium.
- Härtefall-Antrag stellen, weil’s nicht gut läuft? – Lies den Artikel Härtefall und roter Faden.
- Schreibtipps für deine Arbeit findest du hier: Schreibtipps für Hausarbeit, Bachelor- und Masterarbeit.
- Die Risiken im Schreibprozess erläutert der Beitrag Risikomanagement für deine Thesis.
- FAQ zur wissenschaftlichen Beratung findest du hier: FAQ Wissenschaftliche Beratung.
Was ist eine Normseite?
Eine Normseite ist ein Standardwert, um die Länge von Texten zu bemessen. Der Kerngedanke besteht in der klaren Definition von Textmengen, da der Wert „Seite“ zu ungenau ist: Die Größe der Buchseite kann variieren, die eingerichteten Seitenränder, die Schriftgröße und -art oder Zeilenabstände. Auch können Grafiken oder Tabellen dafür sorgen, dass sich weniger Text auf einer Seite befindet.
Am 1. Juli 1992 legte in Deutschland deshalb der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zusammen mit dem Verband deutscher Schriftsteller, einen Normvertrag fest. Die Parteien hatten zum Ziel, die Buchstaben pro Seite zu ermitteln und nahmen als Wert 30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen (30 x 60 = 1.800). Damals war diese Begründung wichtig, weil Manuskripte per Schreibmaschine getippt wurden und das Zählen von Buchstaben zu mühselig gewesen wäre.
Schon kurz darauf war es üblich, Texte mittels Computer zu verfassen. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort), ein Zusammenschluss von Autoren und Verlagen, die gesetzliche Vergütungsansprüche für urheberrechtlich geschützte Texte bündelt und an die Berechtigten verteilt, setzte dann die Normseite auf 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) herab. Die Leerzeichen-Regelung wurde explizit erwähnt, da auch die Leertaste ein Anschlag darstellt. Damit wurde die Normseite umdefiniert und um ein Sechstel gekürzt.
Da heutige Computerprogramme problemlos sowohl die Zeichen- als auch die Zeilen- oder Wortanzahl ausgeben, finden sich insbesondere Übersetzer, die nach Zeilen oder Wörtern abrechnen.
Bei Lektoraten hat sich die Normseite durchgesetzt. Diese wird heute meist mit 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) oder mit 1.800 Zeichen (inkl. Leerzeichen) berechnet.
Anbieter und Preise bei Lektoraten
Die unterschiedlichen Normseitendefinitionen können – so liegt es nahe – zu unterschiedlichen Preisen führen, denn 1.800 Zeichen sind 20 % mehr als 1.500 Zeichen. Nichtsdestotrotz sind die einen oder anderen Anbieter nicht zwangsläufig teurer oder günstiger. Bei all den Zahlen darf nicht vergessen werden, dass ein Lektorat nicht nach Abrechnung gewählt werden sollte, sondern nach Qualität, Kompetenz und Seriosität.
Eine allgemeine Marketingstrategie ist beispielsweise, mit kleinen Beträgen zu werben. Auf diese Weise wird ein scheinbar günstiges Lektorat als Basispaket angeboten, das de facto nur ein Korrektorat ist: Roter-Faden-Check, Überprüfung des wissenschaftlichen Sprachstils, Zitationsüberprüfung, Prüfung auf Einheitlichkeit, Gendergebrauch-Check und Literaturverzeichnis-Überprüfung müssen jeweils als separate Option hinzugebucht werden. Zudem wird oftmals nicht offen kommuniziert, ob es sich um Netto- oder Bruttopreise handelt. Das böse Erwachen folgt dann mit Erhalt der Rechnung, wenn 19 % Mehrwertsteuer aufgeschlagen sind.
Zwar unterscheide auch ich zwischen Korrektorat (Überprüfung der Orthographie) und Lektorat (Korrektorat + alle oben im Beispiel genannten Optionen!). Allerdings findet sich in meinen Verträgen der Satz: „Ziel des Dienstleisters ist die höchstmögliche Reduzierung aller im Ausgangstext befindlichen Fehler […]“. Dies kann niemals gewährleistet sein, wenn ein Lektor Fehler absichtlich übersieht, weil jemand die entsprechende Option nicht gebucht hat. Derartige Geschäftskonzepte halte ich für unethisch und unseriös.
Ebenfalls warne ich aufgrund meiner zehnjährigen Erfahrung davor, Texte an Unbekannte zu versenden. Hier kann zum einen „herkömmlicher Betrug“ nicht ausgeschlossen werden, also dass sich derjenige nach Anzahlung nicht mehr meldet. Zum anderen sind in KI-Zeiten Ghostwriter auf handgeschriebene Texte aus, um diese als eigene auszugeben oder weiterzuverkaufen. Du würdest dann ein Plagiat einreichen (siehe hier: Lektorat für 99 Cent: Polizei ermittelt).
Weitere Risiken, und wie du sie umgehst, kannst du diesem Artikel entnehmen.
Ich freue mich auf eine ehrliche Zusammenarbeit – auf dich, deinen Text und deinen Studienabschluss!


